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Bibliografie

  • 640
  • 17,0 × 24,0 cm
  • Broschur
  • 9783895334481
  • 2. Auflage 2014

Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder

Der Einfluss der SED und des -Ministeriums für Staatssicherheit auf den Fußballsport in der DDR

Fußball in der DDR – das ist auch die Geschichte schier unglaublicher Pressionen seitens des SED-Regimes, das Sport in erster Linie als Politikum sah. Hanns Leske hat jahrelang in Vereins- und Stasi-archiven geforscht und eine Fülle von brisantem Material entdeckt. Er beschreibt eindrucksvoll
- die permanenten staatlichen Eingriffe in den Spielbetrieb, wodurch die „politisch erwünschten“ Erfolge erzwungen werden sollten
- das Spitzelwesen gegenüber regimekritischen Spielern oder potenziellen „Republikflüchtlingen“
- die Abschirmungsmaßnahmen bei deutsch-deutschen Fußballbegegnungen
- die Repressionen gegenüber unbotmäßigen Fans
- das besonders krasse Beispiel des zehnfachen Meistervereins Berliner FC Dynamo, den Stasi-Chef Erich Mielke als seinen Privatklub ansah.
Leskes Untersuchung bildet die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit über die systematische Überwachung des Fußballsports in der DDR.

Rezensionen

„‚Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder’ heißt ein 640 Seiten starkes Werk aus dem Werkstatt Verlag, in dem Autor Hanns Leske den Einfluss der SED und des Ministeriums für Staatssicherheit auf das Kickerwesen detailliert beschreibt. Leskes Untersuchung bildet die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit über die systematische Überwachung des Fußballsports in der DDR.“
Reviersport, 20. Mai 2004

„Fußball war in der DDR nicht gleich Fußball. Stasi-Chef Erich Mielke hatte nicht nur den Berliner FC Dynamo unter Kontrolle: Seine Angst vor kritischen Spielern sorgte für eine beispiellose Überwachung des Fußballs im Osten der Republik. Die wissenschaftlich fundierte Arbeit ist keine leichte Kost und schon gar nicht zum Querlesen gedacht. Dennoch lohnt ein tiefer Blick hinter die Kulissen des DDR-Sports.“
SPORTBILD, 28. April 2004

„Fußball in der DDR – das ist auch die Geschichte schier unglaublicher Pressionen seitens des SED-Regimes, das Sport in erster Linie als Politikum sah. Hanns Leske hat jahrelang in Vereins- und Stasiarchiven geforscht und eine Fülle von brisantem Material entdeckt. Leskes Untersuchung bildet die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit über die systematische Überwachung des Fußballsports in der DDR.“
Osterland Sonntag, 25. April 2004

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